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Blog · Technologie

Modulbauweise oder Fertigteile – wofür entscheiden?

Ganzjährig bewohnbare Modulhäuser und Fertigteilhäuser sind nicht dasselbe – zwischen beiden Technologien gibt es echte Unterschiede. Wir erklären, worin sie sich unterscheiden und für welchen Bauweg du dich entscheiden solltest.

·5 Min. Lesezeit

Auch wenn ganzjährig bewohnbare Modulhäuser und Fertigteilhäuser auf den ersten Blick dasselbe zu sein scheinen, gibt es zwischen beiden Technologien echte Unterschiede. Beide entstehen aus Elementen, die in der Fabrik zusammengebaut werden – komplette Gebäudeabschnitte, die später transportiert und am endgültigen Standort verbunden werden.

Bei der zweiten Methode wird das Gebäude jedoch auf der Baustelle aus vorgefertigten Wand- und Deckenkomponenten montiert. Bei der Modulbauweise entsteht das gesamte Gebäude in der Fabrik, und das fertige Produkt wird zum Standort geliefert. Für welchen Bauweg solltest du dich also entscheiden?

Modulhäuser

Modulhäuser bestehen größtenteils aus vorgefertigten Elementen, und ihr Kennzeichen ist die Wiederholbarkeit der Grundmoduleinheit. Der Großteil der Arbeit findet in der Fabrik statt, wo die einzelnen Elemente bereits nahezu vollständig fertiggestellt werden können. Die Technologie erlaubt es auch, fertige Elemente vertikal zu stapeln, sodass sogar mehrgeschossige, ganzjährig bewohnbare Gebäude entstehen können. Bei der Modulplanung werden meist Module mit ähnlichen Abmessungen kombiniert, die sich aber im Detail oder in der Funktion unterscheiden können.

Gleichzeitig hat die Modulbauweise mehr Einschränkungen. Vor allem ist die Auswahl an Entwürfen durch die schematische Konstruktion stark begrenzt – aufwendigere Elemente lassen sich nicht integrieren. Deshalb eignet sich diese Lösung vor allem für alle, die ein Ferienhaus bauen möchten.

Fertigteilhäuser

Diese Bauweise beruht auf der Montage aus Elementen unterschiedlicher Bauart – fertigen Fundamentelementen, Wänden und Dachbindern. Alle Komponenten werden in der Fabrik produziert, auf der Baustelle findet nur die Montage statt. Das schnelle Zusammenfügen aller Elemente verkürzt die Bauzeit erheblich und führt schneller zu einem fertigen Gebäude – der Innenausbau lässt sich vor Ort trotzdem an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

Der größte Vorteil von Fertigteilhäusern ist, dass ihre Konstruktion nicht auf wenige feste Entwürfe beschränkt ist – Kunden können ein Gebäude wählen, das ihren Bedarf tatsächlich abdeckt.

Welche Option solltest du für ein ganzjähriges Zuhause wählen?

Beide Technologien haben vieles gemeinsam, insbesondere die Möglichkeit, unabhängig von Jahreszeit und Witterung zu bauen. Die Montage vor Ort dauert meist nur wenige Tage, vorausgegangen ist eine mehrwöchige Produktionsphase der einzelnen Elemente. Der Unterschied zeigt sich beim fertigen Haus selbst.

Modulgebäude bieten eine begrenzte Auswahl an Entwürfen ohne Anpassungsmöglichkeiten. Fertigteilhäuser sind die bessere Lösung, wenn es um Entwurfsvielfalt und die Möglichkeit geht, den Grundriss des Gebäudes an die individuellen Bedürfnisse der Bewohner anzupassen.

FAQ – Modulhaus oder Betonfertighaus: Unterschiede und die richtige Wahl

Worin unterscheidet sich ein Modulhaus von einem Fertighaus?

Ein Modulhaus besteht aus fertigen Raummodulen, ein Fertighaus aus Elementen wie Wänden, Decken und Dachkonstruktion. Die Begriffe sind ähnlich, die Bauweise ist anders.

Baut MABUDO Modulhäuser?

MABUDO baut Häuser aus Betonfertigteilen, nicht aus fertigen Raummodulen. Elemente entstehen in der Fabrik und werden auf dem Fundament montiert.

Welche Technologie bietet mehr Gestaltungsfreiheit?

Elementvorfertigung bietet meist mehr Freiheit bei Form, Grundriss und Größe als Raummodule, die stärker durch Transport und Modulmaße begrenzt sind.

Was sollte man wählen: Module oder Fertigteile?

Wenn eine dauerhafte Betonkonstruktion, ein größeres Haus und Anpassung an das Grundstück wichtig sind, ist Betonfertigteilbau meist die sicherere Richtung. Module passen zu anderen Projektarten.